Wie sicher sind unsere Daten?

Prof. Dr. Gerhard Kongehl, Vorsitzender des Berufsverbands der Datenschutzbeauftragten, Fachhochschule Ulm, im Gespräch mit Dr. Jeanne Rubner über Späher im Internet

 

  
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Rubner: Sie haben festgestellt, daß viele Rechner nicht ausreichend vor Hackern geschützt sind. Zudem haben Jugendliche schon wiederholt die Software von T-Online geknackt. Müssen wir befürchten, daß die Daten von Firmen, Behörden und sogar die auf unseren privaten Rechnern nicht sicher sind?

 

Kongehl: Das hängt ganz davon ab, welche Sicherheitsvorkehrungen getroffen worden sind. Aber viele vergessen, daß sich hinter den bunten Bildern auf dem Bildschirm eine zweite nicht sichtbare Ebene verbirgt, wo sich die Angreifer tummeln. Wer im Internet surft, vergißt häufig, daß die Telephonleitung keine Einbahnstraße ist.

 

R.: Welches Ergebnis hat Ihr Test erbracht?

 

K.: Zwischen zwölf und dreizehn Prozent der Computer waren nicht ausreichend gesichert.

 

R.: Was empfehlen Sie?

 

K.: Firewalls, also Brandschutzmauern, von denen heute alle reden, sind das gängige Rezept, um sich vor unerwünschen Besuchern zu schützen. Das ist allerdings auch ein Trugschluß, denn wenn man sich eine Firewall anschafft, dann bedeutet das noch lange nicht Sicherheit... (Der Textauszug umfaßt 1.060 von 4.250 Zeichen)

Autorin: Dr. Jeanne Rubner
Zeichenzahl: 4.250
Bisher erschienen: Süddeutsche Zeitung
April 1998
Bild 1-4 © The Image Bank / SV-Syndication

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